Bilvoc stellt sich vor 2005

Projektvorstellung auf der „didacta“ in Stuttgart vom 28.02.04 bis 04.03.05

s1Das Thüringer Kultusministerium präsentierte, als Projektkoordinator, gemeinsam mit folgenden drei Thüringer Berufsbildenden Schulen, das Staatliche Berufsbildende Schulzentrum in Jena-Göschwitz, die Karl-Volkmar-Stoy-Schule in Jena und die Beruflichen Schulen des Unstrut-Hainich-Kreises auf der größten europäischen Bildungsmesse „didacta“ in Stuttgart. Die Vertreter der obengenannten Einrichtungen waren Herr Dr. Kempe; Herr Ueberschaar; Herr Breitenstein und Frau Eistert. Vorgestellt wurden die Ergebnisse des transnationalen Bildungsprojektes „Sprachenkompetenz für Europa durch bilingualen Fachunterricht an berufsbildenden Schulen“ (Bilingual teaching at vocational colleges, „bilvoc“). Das Projekt läuft im Rahmen des EU-Aktionsprogramms LEONARDO da Vinci seit Januar 2003 und endet im Herbst 2005. Es vereint 14 Partnereinrichtungen aus acht europäischen Ländern mit dem Ziel, ein europäisches Konzept zur Entwicklung der Sprachenkompetenz in der beruflichen Bildung zu erarbeiten.
Während vielen Gesprächen kam zum Ausdruck das Berufsbezogene Sprachenkompetenz eine unerlässliche Komponente für die Wettbewerbsfähigkeit Europas in Wissenschaft und Wirtschaft. Der Erwerb von Sprachenkompetenz in der beruflichen Erstausbildung fördert die Kommunikationsfähigkeit und die Mobilität junger Menschen im zusammenwachsenden Europa. So werden Fremdsprachen zu Arbeits- und Fachsprachen.

Alle Partner nutzten das Messeforum um die bisherigen Ergebnisse und die Ziele des Projekts der Öffentlichkeit vorzustellen. Diese Tatsache ist ein weiteres herausragendes Beispiel für das Engagement unserer Bildungseinrichtungen im Dienste des europäischen Gedankens. Der Höhepunkt der Präsentation war der Besuch der Hessischen Kultusministerin und derzeitigen Vorsitzenden der KMK-Konferenz. Sie zeigte sich sehr interessiert und lobte das Engagement aller Projektpartner und war von der Qualität und Vielfältigkeit der Produkte sehr angetan.

Zur Freude aller deutschen Projektpartner besuchte uns Annie Desgrandes vom französischen Partner aus Langres unseren Stand und Verstärkte unser Ausstellungsteam. Mit Fach- und Sachkenntnis konnte nun auch die Beratung in Französisch durchgeführt werden. Besonderes Augenmerk legten wir auf das Gesamtkonzept des bilingualen Unterrichts und auf die Präsentation der fertiggestellten Module. Unsere Schule präsentierte 21 Module aus dem Berufsfeld Ernährung/Hauswirtschaft; 4 Module aus dem Berufsfeld Elektrotechnik, 3 Lehrvideos aus dem Bereich Metalltechnik und 6 Module aus dem Bereich des Augenoptikers. Die Module waren in den verschiedenen Zielsprachen (Englisch; Französisch, Ungarisch und Deutsch) angefertigt worden. In vielen Fragen der Besucher zeigte sich das Interesse die Umsetzung des bilingualen Unterricht in der schulischen Praxis.

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Brita Mucke und Ralf Ueberschaar am Stand

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