Sehen, Staunen und Verstehen… 2007

Unter diesem Titel stand in diesem Jahr die Exkursionswoche der Fachschule für Augenoptik „Hermann Pistor“ Jena.

bild1Es ist ein besonderes Anliegen unserer Schule vorhandene Kontaktnetzwerke zur optischen Industrie zu pflegen und weiter auszubauen. Ein wichtiger Baustein hierzu sind die jährlichen Studienfahrten. Sie dienen einerseits zur praxisnahen Ergänzung der Lehrinhalte, andererseits geben sie den Firmen die Möglichkeit, sich uns als zukünftigen Kunden im besten Licht darzustellen und Lust auf eine Zusammenarbeit zu machen. Wir, die Jahrgangsstufe 2006, folgten am 13.03. der Einladung durch die Firma „Rupp & Hubrach“ nach Bamberg. Nach einer interessanten und lehrreichen Führung durch die herrliche Altstadt Bambergs konnten wir in den Abendstunden bei deftigem Schmaus in geselliger Runde erste Eindrücke austauschen und den Tag gemütlich ausklingen lassen. Schon am nächsten Morgen hieß es für uns Aufbruch in die heiligen Hallen der Firma „R&H“ zur Werksbesichtigung mit anschließendem Mittagessen.

Leider bleiben unseren Kunden diese Eindrücke und Schilderungen während der informationsreichen Werksbesichtigung vorenthalten.

Denn kaum ein Brillenträger hat wohl eine Vorstellung von der Komplexität der Fertigungsschritte von Brillengläsern, die ihm Tag für Tag „gutes Sehen“ ermöglichen. An dieser Stelle möchten wir der Firma „R&H“ unseren besonderen Dank aussprechen für die Einladung in die wunderschöne Stadt Bamberg sowie die perfekte Organisation unseres Besuchs. Außerdem für die kompetente und anschaulich gestaltete Werksführung und nicht zuletzt für die gute Verpflegung.

Am letzten Tag führte uns unsere Exkursion von Bamberg nach Nürnberg. Ziel war die Firma „Eschenbach“ mit ihrem Werksbereich der vergrößernden Sehhilfen. Während des Firmenrundgangs bekamen wir einen Einblick in die einzelnen Fertigungsbereiche angefangen mit der Konstruktion und Entwicklung von Vergrößerungssystemen am PC, der Produktion der Einzelteile und anschließend der Montage. Sehr erstaunt waren wir über die Vielfalt der produzierten Linsen und deren spezifische Verwendungszwecke, beispielsweise auch im Kraftfahrzeugbau. Nach einer gemeinsamen Stärkung hieß es für uns Abschied nehmen und Antritt der Heimreise nach Jena. Unser Dank gilt der Firma „Eschenbach“ für ihre Einladung nach Nürnberg.

Die 2. Exkursionsfahrt des Jahrgangs 2005 stand ganz im Zeichen der Kontaktlinse.

Gut gelaunt starteten wir in Jena. Unser erstes Ziel war Heidelberg. Nach einer ausgiebigen Erkundungstour durch Heidelberg ging es am nächsten Morgen weiter nach Mespelbrunn. Dort erwartete uns auf Einladung der Firma Ciba Vision in einem Gasthaus mitten im Wald ein zünftiges Spanferkelessen.

Auf eine mehr als abenteuerliche Nachtwanderung zurück nach Mespelbrunn, folgte am nächsten Tag die Werksbesichtigung der Firma Ciba Vision in Großwallstadt.

In einer kurzen Präsentation erfuhren wir Interessantes über die Geschichte von Ciba Vision. Anschließend ging es mit Kittel und Schutzschuhen in die Produktion. Hier konnten wir hautnah erleben, wie die Focus Dailies hergestellt werden. Dies war natürlich sehr interessant. Im Anschluss fuhren wir weiter nach Lindau und verbrachten den Abend in gemütlicher Runde.

Von Lindau aus starteten wir am nächsten Morgen unseren Tagesausflug nach St. Gallen in die Schweiz. In St. Gallen angekommen, machten wir uns auf den Weg zu Galifa. Nach Einblicken in die Produktion von Austauschsystemen bei Ciba Vision durften wir hier erfahren, wie individuelle Kontaktlinsen hergestellt werden. Nach einem herzlichen Empfang und einem 2. Frühstück ging es auch schon los mit Besichtigung der Produktion. Es wurde uns während des Rundganges anschaulich erklärt, wie aus eingehenden Bestelldaten eine individuelle Kontaktlinse gefertigt wird. Am Abschluss unseres Rundganges waren noch einige besondere Kontaktlinsen zu bestaunen: So sahen wir zum Beispiel Mauslinsen für wissenschaftliche Zwecke oder auch Kontaktlinsen mit eingearbeitetem Blattgold. Doch dies war noch nicht alles. Nach einem äußerst schmackhaften Mittagessen ging es frisch gestärkt zu einem Stadtrundgang durch St. Gallen. Während des Rundganges erfuhren wir Interessantes zur Geschichte St. Gallens und besichtigten unter anderem die älteste Bibliothek Europas.

Mit diesen neu gewonnenen Eindrücken klang nun auch unser Tagesausflug aus. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich für die Gastfreundschaft der Firma Galifa bedanken.
So fuhren wir nach einem erlebnisreichen Tag zurück nach Lindau.
Hier verbrachten wir unseren letzten Abend gemütlich auf der Lindau-Insel am Bodensee. Leider ging es für uns nach vier eindrucksvollen Exkursionstagen am nächsten Morgen schon wieder zurück nach Jena. Doch von unserer Fahrt nehmen wir neu gewonnene Eindrücke, schöne Erinnerungen und eine Menge Motivation mit nach Hause.

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