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Berufsschule Duales System

Ziel und Gliederung

Die Berufsschule im „Dualem System“ vermittelt zusammen mit dem Ausbildungsbetrieb die für den Erwerb eines anerkannten Facharbeiterberufes notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten.

Der Auszubildende erwirbt allgemeinbildende, fachtheoretische und fachpraktische Kenntnisse und Fertigkeiten.

Am Staatlichen Berufsbildenden Schulzentrum in Jena-Göschwitz werden Auszubildende in folgenden Berufsfeldern und Ausbildungsberufen unterrichtet:

  • Bautechnik/Farbtechnik

  • Chemie, Physik


  • Metalltechnik
    • Anlagenmechaniker für Sanitär- Heizungs- und Klimatechnik (SHK)
    • Metallbauer/in
    • Feinwerkmechaniker/in
    • Industriemechaniker
    • Konstruktionsmechaniker
    • Zerspanungsmechaniker
    • Gerätezusammensetzer/ Teilezurichter
  • Fahrzeugtechnik
    • Kraftfahrzeugmechatroniker
    • Zweiradmechaniker
    • Fahrradmonteur
    • u.a.
  • Elektrotechnik
    • Elektroniker FR Energie- und Gebäudetechnik
    • Elektroniker für Gerätesysteme
    • Elektroniker für Betriebstechnik
    • u.a.
  • Ernährung und Hauswirtschaft
    • Koch/Köchin
    • Hotelfachmann/frau
    • Restaurantfachmann/frau
    • Fachkraft im Gastgewerbe
    • Systemgastronom/in
    • u.a.
  • Reha - Ausbildung
    • Metallbearbeiter/in
    • Holzbearbeiter/in
    • Gartenfachwerker/in
    • u.a.
  • Monoberufe
    • Augenoptiker/in
    • Feinoptiker
    • Mechatroniker

    Praxisnahe Ausbildung

    Das Anliegen unserer traditionsreichen Ausbildungsstätte besteht in einer möglichst praxisnahen Ausbildung, in enger Zusammenarbeit mit der betrieblichen Ausbildung.

    Deshalb spielt der Unterricht in modern eingerichteten Laboren für den fachtheoretischen Unterricht eine große Rolle.

    In den letzten Jahren konnte eine Reihe neuer Labore in Betrieb genommen werden. Genannt seien die Labore Kraftfahrzeugtechnik, Kraftfahrzeugelektrik, Automatisierungstechnik, Heizung/ Sanitärinstallation, CNC-Werkzeugmaschinen, Elektrotechnik, mehrere Computerkabinette, Küchenlabor, Kabinette Hauswirtschaft, das Lehrrestaurant.

    Aufnahmevoraussetzungen

    Für eine Aufnahme in die Berufsschule ist ein Ausbildungsvertrag mit einem Ausbildungsbetrieb oder Ausbildungsverbund notwendig.

    Die Anmeldung in der Berufsschule erfolgt durch den Ausbildungsbetrieb/-verbund.

    Zugangsvoraussetzung ist mindestens der erfolgreiche Abschluss der Hauptschule bzw. eines Berufsvorbereitungsjahres oder mindestens der Realschulabschluss bzw. ein ihm gleichgestellter Abschluss.

    Ausbildungsdauer und erreichbare Abschlüsse

    Die Ausbildungsdauer beträgt 2 - 3,5 Schuljahre.

    Der Unterricht erfolgt in Blöcken mit unterschiedlicher Anzahl von Blöcken im Schuljahr.

    Am Ende der schulischen Ausbildung erfolgt eine „besondere Leistungsfeststellung“ (Prüfung).

    Die Facharbeiterprüfung/Gesellenprüfung erfolgt durch den Prüfungsausschuss der zuständigen Industrie- u. Handelskammer oder Handwerkskammer.

    Auszubildende, welche noch keinen Realschulabschluss besitzen und in der schulischen Ausbildung befriedigende bis gute Leistungen erbracht haben, erwerben einen der Mittleren Reife gleichwertigen Abschluss.

    Kosten und Fördermöglichkeiten

    Die Ausbildung am Staatlichen Berufsbildenden Schulzentrum ist kostenfrei.

    Die Förderung durch sogenanntes „BAföG“ ist nicht möglich!

    Unter bestimmten Umständen ist eine Beantragung von BAB (Berufsausbildungsbeihilfe) möglich.

    Alle anfallenden Kosten für Lehr- und Unterrichtsmittel und gegeben falls Unterkunft müssen vom Auszu-bildenden übernommen werden.

    Um alle anfallenden Kosten zu tragen, erhält der Auszubildende vom Ausbildungsbetrieb eine Ausbildungsvergütung, deren Höhe in den einzelnen Berufen unterschiedlich und entsprechend den Ausbildungsjahren gestaffelt ist. Diese Ausbildungsvergütung ist im Ausbildungsvertrag fixiert.

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